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Spundfass – Eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit

Einfach formuliert ist ein Fass ein zylindrischer Behälter, der aus einem Material wie Holz, Metall oder Kunststoff hergestellt wurde. Ein solches Fass wird zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten herangezogen. Das Fassungsvermögen beträgt üblicherweise einige wenige Liter bis einige hundert Liter. Ein solches Fass verfügt entweder über eine kleinere Öffnung, das sogenannte Spundloch, für das Befüllen und das Entleeren der Flüssigkeiten oder ist auf einer Seite offen und kann mit einem Deckel versehen werden.

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Abhängig vom jeweiligen Einsatzziel hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Materialien, Verschlüssen, diversen Fassgrößen oder einem individuellen Fassungsvermögen. Spundfässer werden unter anderem aus hochwertigem Kunststoff angefertigt und sind hervorragend für die Aufbewahrung von festen Stoffen und Pasten geeignet. Spundfässer aus Stahl für flüssiges Gut verfügen über Spundöffnungen.

Einige interessante Details zu Spundfässern

Ein großer Teil von Spundfässern wird aus unverzinntem Stahlblech von 0,5 mm Stärke angefertigt. Diese Stahlbehältnisse genügen auch den schwierigsten Ansprüchen. Zum Aufbewahren von chemischen Materialien sind ab einer Menge von 30 Litern dickwandige Fässer erforderlich. Viele dieser Stahlfässer verfügen über eine UN-Zulassung. Metallfässer mit weniger als 30 Liter und dicken Wänden werden auch angeboten und werden meistens dann verwendet, wenn das Füllgut eine hochwertige UN-Zulassung nötig macht.

Stahlfässer mit festem Deckel (also Spundfässer) werden oftmals zum Aufbewahren von Flüssigkeiten mit niedriger Viskosität verwendet. Niedrigviskose Produkte benötigen oftmals eine höhere UN-Zulassung, aus diesem Grund verfügen Spundfässer oftmals über eine höhere Zulassung als Deckelfässer.

Durch ihre Form sind Spundfässer sehr widerstandsfähig und formstabil. Diese Vorteile ermöglichen es, Spundfässer aus Stahl auch ohne Umverpackung über große Entfernungen und mit verschiedenen Transportmitteln zu befördern. Gebinde unter einem Volumen von 30 Litern haben üblicherweise einen Henkel oder einen Tragebügel. Großvolumige Fässer dürfen wegen ihres Gewichts nicht getragen werden und verfügen deshalb über keine Tragegriffe. Große Fässern mit einer UN-Zulassung verfügen oftmals über eine oder auch mehrere sogenannte Rollsicken am Fassrumpf. Diese steigern deutlich die Stabilität. Spundfässer können auch mit einer hilfreichen Schutzlackierung an der Fassinnenseite geliefert werden. Solche Fässer werden zum Aufbewahren von aggressiven Materialien herangezogen, für die in den letzten Jahren eine Anzahl hoch resistenter Schutzlackierungen entwickelt wurden.

Aber es werden auch mehrschichtige Kunststoff-Spundfässer angeboten, vor allem für Pharma- und Lebensmittelprodukte. Diese Fässer sind insbesondere für die hohen Ansprüche an Transportverpackungen hinsichtlich der Konformität und Reinheit der herangezogenen Verpackungsmaterialien konzipiert. Hergestellt werden diese Fässer aus dem neu entwickelten HDPE (Polyethylen mit hoher Dichte). Im Blasformverfahren mit einer Mehrschichttechnik hergestellt, besteht die mit den Materialien in Berührung kommende Innenschicht des Fasses aus HDPE.

Herstellung von Spundfässern aus Kunststoff

Spundfässer aus Kunststoff werden oftmals aus Polyethylen hergestellt. Das Material Polyethylen ist ein qualitativ hochwertiger Massenkunststoff, der durch die Polymerisation von Ethen hergestellt wird. Je nach den individuellen Reaktionsbedingungen entstehen auf diese Art und Weise zweierlei Arten von Polyethylen, und zwar Hochdruckpolyethylen sowie Niederdruckpolyethylen.

Beide Arten des Kunststoffes werden im Alltag sehr vielseitig verwendet. Sie sind einerseits überaus schlagfest und widerstehen sehr vielen Säuren und Laugen. Polyethylen ist als Kunststoff mit einem Anteil von knapp mehr als 30% an der Gesamtmenge der Kunststoffe der am meisten Verwendete.
Polyethylen ist in der Praxis auch sehr leicht zu verarbeiten. Es kann einerseits durch ein Verfahren wie z.B. Spritzgießen in jede gewünschte Form gebracht werden und dient unter anderem auch zur Produktion von Folien, die über eine überaus hohe Reißfestigkeit verfügen. Der Kunststoff ist als reiner Kohlenwasserstoff Wasser abweisend und verfügt über eine hohe Beständigkeit gegen Chemikalien; es wird von vielen Lösungsmitteln, Laugen und Säuren nicht angegriffen.

Das in der Praxis etwas steifere Niederdruckpolyethylen ist ausgezeichnet geeignet zum Transport von Nahrungsmitteln, von anspruchsvollen pharmazeutischen Produkten oder auch Produkten aus der chemischen Industrie. Es wird unter anderem zur Herstellung von Haushaltsartikeln und ähnlichen Produkten herangezogen. Zusätzlich wird es als Rohstoff für die Produktion von Rohren u. a. zur Trinkwasserversorgung, für Fußbodenheizungen und Beschichtungen herangezogen.

Spundfässer zur Lagerung und zum Transport von Gefahrstoffen

Gefährliche Güter dürfen ausschließlich in verkehrsrechtlich zugelassenen Verpackungen befördert werden. Dabei müssen selbstverständlich die entsprechenden Gesetze für die Beförderung gefährlicher Güter berücksichtigt werden. Kunststoffe sind ein oftmals verwendetes Verpackungsmaterial, das man auch zum Transport von Gefahrgut verwenden darf. Der Nachteil ist allerdings, dass UV-Licht, Wärme und chemische Stoffe das Material ziemlich spröde machen. Die Folge sind gefährlich aufgeblähte Verpackungseinheiten, Empfindlichkeit gegenüber Knicken und Versprödung des Materials. Durch die Ermüdung des Materials können die Fässer unter Umständen sogar so brüchig werden, dass der Inhalt ausläuft.

Kommen in weiterer Folge Personen zu Schaden, weil aus einer schadhaften Verpackung Säure ausläuft und die Haut von Mitarbeitern verätzt wird, entstehen natürlich auch rechtliche Konsequenzen. Als Gefahrgutbeauftragter hat man die Pflicht, die Einhaltung aller Vorschriften für die Gefahrgutbeförderung entsprechend zu überwachen. Werden Umfüll- und Abfüllarbeiten getätigt, sind diese in der Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 400 zu bewerten.

Anschließend erfahren Sie, welche wichtigen Sicherheitsvorkehrungen Sie vor dem Um- und Abfüllen aus Spundfässern treffen sollten:

Erforderliche Maßnahmen zum Zurückhalten von verschütteten Flüssigkeiten:

Vor den angesprochenen Arbeiten sollten in erster Linie auch geeignete Vorkehrungs-maßnahmen zum Zurückhalten von verschütteten Flüssigkeiten in die Wege geleitet werden. Es ist insbesonders dazu geraten, die entsprechenden Tätigkeiten ausschließlich in eigens dafür eingerichteten Bereichen abzuwickeln, die sich nicht innerhalb von Durchgängen oder Wegen befinden sollten. Für das Abfüllen können auch eigene Abfüllstationen herangezogen werden, die darüber hinaus auch als Lagereinheit dienen.

Um verschüttete Flüssigkeiten schnellstens wieder aufnehmen zu können, sollten auf jeden Fall geeignete Bindemittel in ausreichender Menge bereitgestellt werden. Flexible Absperrungen oder auch Kanalabdeckungen dienen dazu, gefährliche Umweltschäden durch das Freisetzen von gefährlichen Flüssigkeiten erfolgreich zu verhindern.

Erforderliche Maßnahmen zur Emissionsminderung:

Entsprechende Maßnahmen zur Verminderung von Emissionen sind ebenfalls dringend erforderlich, um bei den Arbeiten möglicherweise austretende Dämpfe zu reduzieren. Es ist in der Praxis angeraten, für eine ausreichende Belüftung des Arbeitsbereichs entsprechend Sorge zu tragen und unter Umständen auch Absaugvorrichtungen zu installieren. Hierbei sollte man darauf achten, dass die Fässer möglichst nahe an der Absaugung positioniert werden können.

Schutzmaßnahmen und die korrekte Vorbereitung:

Die persönliche Schutzausrüstung (PSA) sorgt im Eintritt eines Ernstfalles für ausreichende Sicherheit beim Ab- und Umfüllen aus Spundfässern. Verwenden Sie vor allem eine Atemschutzmaske, wenn eine Absauganlage nicht genutzt werden kann oder nicht ausreichend ist. Schutzhandschuhe und eine Schutzmontur bewahren die Mitarbeiter zusätzlich vor schmerzhaften Hautverletzungen.
Sollten Gefahrstoffe trotz dieser Maßnahmen mit der Haut in Berührung kommen, müssen ausreichende Hilfsmaßnahmen (z.B. Spülungen der Augen und Notduschen) zur Erstversorgung zur Verfügung stehen.